Unser Beitrag zum Klimaschutz

Wir nutzen CO₂-freien Strom aus Wasserkraft, aus Schwäbisch Gmünd. Damit betreiben wir alle Maschinen, Kühlhäuser und Klimaschränke. Auch der Laden und das Café werden so CO₂-frei geheizt oder klimatisiert.

Turbinenhalle eines keinen Wasserkraftwerks. Rot: Generator; Dunkelblau: Turbine; Blau: Wasserleitungen
Aus diesem Klein-Wasserkraftwerk in Schwäbisch Gmünd erhält die Bäckerei Stemke ihren Strom. Das Kraftwerk nutzt ein natürliches Gefälle von 100 m in der Wasserzuleitung des Trinkwassersystems der Stadt. Es sorgt so dafür, dass der Wasserdruck im Trinkwassernetz der Stadt stabil gehalten wird und es erzeugt dabei so nebenher die CO₂-freie Energie für deinen Bäcker. Foto: Jürgen Stemke

Leider ist es sehr schwierig, Wasserkraft aus Deutschland zu beziehen, will man keinen Kohlestrom mit finanzieren. Leider gehören nahezu alle deutschen Wasserkraftwerke, deren Strom man über die Stadtwerke Gmünd beziehen kann, zu Unternehmen, die auch Kohlekraftwerke betreiben.

Zum Backen verwenden wir einen Thermoöl-Backofen. Dieser nutzt die Wärme besonders effizient und bietet dabei genug Wärmekapazität, um die Ofentemperaturen konstant zu halten. Das ist notwendig, um ein gutes Backergebnis zu erzielen. Gleichzeitig erlaubt dieses Verfahren, den Ofen mit zwei Temperaturkreisen zu fahren. Somit kann der Ofen ideal für verschiedenes Backgut genutzt werden, ohne dass der Ofen jeweils aufwendig und energieintensiv abgekühlt und wieder neu erhitzt werden muss. Auch ist es dadurch möglich, einen Teil des Ofens abzuschalten, wenn dieser nicht benötigt wird.

Unser Backofen ist ein Steinofen. Die Wärme wird direkt über Wärmestrahlung und den Steinboden an die Backwaren abgegeben. Ein solcher Ofen ist wesentlich energieeffizienter (aber auch arbeitsintensiver) als ein bei vielen Bäckern beliebter Stikkenofen, der leicht zu beschicken ist, aber die Backwaren über erhitzte Umluft heizt. In Stikkenöfen werden auch gerne Alubleche verwendet, was noch ganz andere Probleme schaffen kann.

Stemke-Brezeln backen direkt auf dem Steinofen.
Stemke-Brezeln backen direkt auf dem Steinofen. Foto: Jürgen Stemke

Befeuert wird unser Ofen mit Gas der Stadtwerke. Wir haben uns aufgrund der Lage der Backstube im Talkessel der Stadt gegen eine weitgehend CO₂-neutrale Befeuerung durch Holz entschieden, damit die Emissionen an Feinstaub und Abgasen möglichst gering bleiben. Gas verbrennt besonders effizient und schadstoffarm. Die Luft im Talkessel von Gmünd ist schon schlecht genug, solange hier noch so viele Menschen Benzin, Diesel und Öl verbrennen. Ebenso erspart das Gas aus dem Gasnetz die Anlieferung des Energieträgers und den Abtransport der Asche durch große LKW. Eine elektrische Lösung über CO₂-freien Strom macht hingegen keinen Sinn. In diesem Fall würde der entstehende Mehrbedarf an Strom am Ende irgendwo durch Kohle kompensiert werden, solange das Land nicht 100% auf emissionsfreie Energieträger umgestellt hat. Der faktische CO₂-Ausstoß würde sich verfreifachen, auch wenn die Bäckerei dann formal Klimanutral heizen würde.

Den CO₂-Ausstoß kompensieren wir, indem wir Familien in Bangladesch Solardächer finanzieren. Diese Familien nutzen dann eine LED-Beleuchtung statt Petroleumlampen. Das spart pro Solardach 600 kg CO₂ pro Jahr. Außerdem haben diese Menschen dann einen Stromanschluss im Haus, mit dem sie z.B. auch ein Handy laden können. Mehr zu diesem Projekt und der – bei genauerem Hinsehen doch sehr komplexen – (Bio-)Gas-Problematik in unserem Blog.

ANDHERIHILFE e.V. + Mackestraße 53 » 53119 Bonn Bäckerei Stemke Herrn Frank Stemke Vordere Schmiedgasse 15 73525 Schwäbisch-Gmünd Lieber Herr Stemke, 50| ANDHER!THILFE Jahre+ Mit den Ärmstenin Indien und Bangladesch Bonn, 08.10.2019 von Herzen danken wir Ihnen und Ihrem Team für Ihre großartige Spendenaktion für Solaranlagen in Bangladesch.Ja, es sind kleine Schritte, die dem Klima und der Umwelt guttun. Aber mit jeder Solaranlage könnentatsächlich ca. 600 kg Co2 pro Jahr eingespart werden. Und esist nicht nur das Klima, das geschont wird. Die Feinstaub- und Abgasbelastung der Petroleumlampenentfällt und führt unmittelbar zu gesünderer Atemluft für die Familien. Bitte machenSie weiter so mit Ihrem Engagement. Ich habe aufIhrer Internetseite gesehen, wie ernst Sie den Umweltschutz nehmen und dasist großartig! Ich möchte Ihnen nochein paar Beispiele aus unserer Arbeit aufzeigen. Allein im letzten Jahr konnten wir mehr als 1,1 Millionen Menscheneine Starthilfe für ein Leben in Würde geben: - Menschenin den Dürregebieten Indiens lernten, jeden kostbaren Tropfen Wasser aufzufangen, so dass sie Gemüse und Obst anbauen könnenund in der Heimat überleben können. - Durch kleine Biogasanlagen wird kein Brennholz mehr zum Kochenbenötigt: Die Wälder werden geschont und die Mädchen und Frauen müssen beim Kochennicht mehr den giftigen Rauch einatmen. - Blinde Menschen,die sich die nur 50 Euro teure Augenoperation niemals leisten könnten, werden geheilt, können sehend nach Hause gehen. - Kinder, die in Glimmerminen arbeiten mussten, könnenjetzt zur Schule gehen! Dies sind nur wenige Beispiele, doch sie lassen ahnen, was Spenden bewirken können. Dazu braucht es auch unsere einheimischen Partner vor Ort, die sich mit großem Engagementeinbringen. DANKE, dass Sie zu unsererArbeit beitragen. Es lohnt sich nicht nur für die Menschen, denen wir die,Hand reichen, sondern auch für uns. Gemeinsam wirken - das macht glücklich. ), Urkunde Telefon +49 (0)228 - 926 525 0 Telefax +49 (0)228 - 926 525 99 www.andheri-hilfe.org » info@andheri-hilfe.org Spendenkonto: Sparkasse KölnBonn IBAN DE80 3705 0198 0000 0400 06 » BIC COLSDE33 Bestätigung Nr. E190028540 über Geldzuwendungen im Sinne des 8 10b des Einkommensteuergesetzesan eine derin$5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes bezeichneten Körperschaften, Personenvereinigungen oder Vermögensmassen Jahre Mit den Ärmsten In Indien und Bangladesch Aussteller: ANDHERIHILFE e.V. Mackestr. 53 53119 Bonn Name und Anschrift des Zuwendenden: Bäckerei Stemke Herrn Frank Stemke Vordere Schmiedgasse 15 73525 Schwäbisch-Gmünd Betrag der Zuwendung- in Ziffern - EUR 630,00 - in Buchstaben- EUR sechshundertunddreißig Tag der Zuwendung: 26.09.2019 Ja m) Nein Es handelt sich um den Verzicht auf Erstattung von Aufwendungen. Wir sind wegen Förderung mildtätiger Zwecke und der Förderung gemeinnütziger Zwecke (Förderung des öffentlichen Gesundheitswesen undderöffentlichen Gesundheitspflege, Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung und Förderung des Wohlfahrtswesens) nach dem Freistellungsbescheid bzw. nach der Anlage zum Körperschaftsteuerbescheid des Finanzamtes Bonn-Innenstadt StNr. 205/5783/0041, vom 16.10.2017 für den letzten Veranlagungszeitraum 01.01.2016 bis 31.12.2016 nach $ 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer und nach 8 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuerbefreit. Die Einhaltung der satzungsmäßigen Voraussetzungen nach den 88 51, 59, 60 und 61 AO wurde vom Finanzamt Bonn-Innenstadt, StNr. 205/5783/0041 mit Bescheid vom 22.01.2014 nach 5 60a AO gesondert festgestellt. Wir fördern nach unserer Satzung die oben genannten Zwecke. Es wird bestätigt, dass die Zuwendung nurzur Förderung der oben genannten Zwecke auch im Ausland verwendetwird. Es wird bestätigt, dass es sich nicht um einen Mitgliedsbeitrag handelt, dessen Abzug nach $ 10b Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes ausgeschlossenist. Es wird bestätigt, dass über die Zuwendung keine weitere Bestätigung, wedereine formelle Zuwendungsbestätigung noch eine Beitragsquittung o.a., ausgestellt wurde oder wird. Bonn, 30.09.2019 V ANDHERI HILFE e.V. Hinweis: Wervorsätzlich oder grob fahrlässig eine unrichtige Zuwendungsbestätigung erstellt oder veranlasst, dass Zuwendungen nicht zu den in der Zuwendungsbestätigung angegebenen steuerbegünstigten Zwecken verwendet werden, haftet für die entgangene Steuer ($ 10b Abs. 4EStG,89Abs.3KStG,$9Nr.5GewStG). Diese Bestätigung wird nicht als Nachweis für die steuerliche Berücksichtigung der Zuwendung anerkannt, wenn das Datum des Freistellungsbescheides länger als 5 Jahre bzw. das Datum der Feststellung der Einhaltung der satzungsmäßigen Voraussetzungen nach 8 60a Abs. 1 AO längerals 3 Jahre seit Ausstellung des Bescheides zurückliegt (8 63 Abs. 5 AO). 50 ANDHER! HILFE a Jahre+ Mit den Ärmstenin Indien und Bangladesch 50 Bonn, 08.10.2019 IILFE Danke im Namen des Klimas! Die Bäckerei Stemke hat mit ihrer Spendenaktion 15 Solaranlagen in Bangladesch finanziert. Früher habendie Familien ihre Hütten mit Petroleumlampenbeleuchtet. Das Petroleum war sehr teuer und erzeugtebei der Verbrennung extrem giftigen Rauch, der die Menschen häufig krank machte. Mit der Installation der Solaranlagen erhalten die Familien helles Licht durch den Einsatz von sparsamen LED-Birnen und könnenihre Hütten abends kostengünstig und sauber beleuchten. Jede Solaranlage erspart dem Klima dabeijährlich ca. 600 Kilo CO. Die ANDHERI HILFE dankt dem Team der Bäckerei Stemke von ganzem Herzen! Bonn, 08.10.2019 Mit den Ärmsten in Indien und Bangladesch Danke im Namen des Klimas! Die Bäckerei Stemke hat mit ihrer Spendenaktion 15 Solaranlagenin Bangladesch finanziert. Früher haben die Familien ihre Hütten mit Petroleumlampen beleuchtet. Das Petroleum war sehr teuer und erzeugte bei der Verbrennung extrem giftigen Rauch, der die Menschen häufig krank machte. Mit der Installation der Solaranlagen erhalten die Familien helles Licht durch den Einsatz von sparsamen LED-Birnen und könnenihre Hütten abends kostengünstig und sauber beleuchten. Jede Solaranlage erspart dem Klima dabeijährlich ca. 600 Kilo CO,. Die ANDHER| HILFE dankt dem Team der Bäckerei Stemke von ganzem Herzen! graue 50 Jahre+ ANDHERT!HILFE

Elektrisch und damit bereits CO₂-frei betrieben wird der kleine Konditor-Backofen, den Sie auch vom Laden aus sehen können.

Gerne würden wir auch darüber nachdenken, Energie auf unseren Dachflächen zu ernten, um so einen weiteren Beitrag zum Erhalt des Klimas zu leisten, doch die Stadt wertet den Erhalt des Erscheinungsbildes der Dachflächen wichtiger als den Erhalt der Schöpfung und unserer Lebensgrundlage auf diesem Planeten. Solaranlagen in Gmünd sind (noch) verboten.

Solarsysteme für Familien in Bangladesch. Foto: ANDHERI HILFE e.V.
Solarsysteme für Familien in Bangladesch. Was in Schwäbisch Gmünd nicht möglich ist, geht in Bangladesch. Foto: ANDHERI HILFE e.V.

Soziale Verantwortung

Unter anderem dieses Projekt hat dazu beigetragen, dass wir der Gewinner des LEA-Mittelstandspreises der Kategorie I für soziale Verantwortung 2020 geworden sind.

Wir sind 2020 mit dem Lea-Mittelstandspreis für soziale Verantwortung als Preisgewinner ausgezeichnet worden.

Hintergrund

  • Dass es den Treibhauseffekt gibt, wissen wir seit 1824.
  • Dass dafür das CO₂ verantwortlich ist, wissen wir seit 1856.
  • Wie man den Treibhauseffekt berechnet und dass eine rechtzeitige Energiewende zwingend notwendig ist, wissen wir seit 1896.
  • Erstmals in Messungen nachgewiesen wurde der Klimawandel in den 1930er Jahren.
  • Internationale Konferenzen zum Klimaschutz gibt es seit den späten 1960er Jahren. Diese sind am Widerstand Deutschlands gescheitert.

Dass es auf natürliche Weise Jahrtausende braucht, um ein „Zuviel“ an CO₂ aus dem Kohlenstoffkreislauf wieder zu entfernen, und dass die Industrialisierung deshalb nur temporär auf der Verbrennung fossiler Rohstoffe basieren darf, wissen wir seit bald 125 Jahren. Genug Zeit, um auf nachhaltige, CO₂-freie Prozesse umzusteigen, so könnte man meinen. Die Menschen haben es nicht getan. Die Kosten für eine Energiewende werden etwa ähnlich hoch geschätzt, wie die Kosten für die Bankenkrise 2007. Was wohl wäre, wäre der Planet Erde systemrelevant…

  • Dass wir 1987 das „Zuviel an CO₂“ überschritten haben, wissen wir seit 2008.