Tafelbrötchen

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Beschreibung

Auch bekannt unter den Namen Kaisersemmel, Kaiserwecken, Kaiserbrötchen oder Sternsemmel.

Den besonderen Geschmack erhält dieses Brötchen durch die Erhöhung des Krustenanteils.

Um die Herkunft dieses Brötchens ranken sich viele Geschichten, die fast alle irgendwie etwas mit dem Wien der Kaiserzeit zu tun haben. Die Wikipedia weiß zu berichten:

Manche führen den Namen auf Kaiser Friedrich III. zurück, der 1487 Semmeln mit seinem Porträt backen ließ.

Nach einer anderen Version soll ein Wiener Bäcker namens Kayser um 1730 die Kaysersemmel erfunden haben. Er erkannte die Geschmacksverbesserung durch Erhöhung des Krustenanteils.

Laut einer anderen Geschichte wurden im 18. Jahrhundert der Preis und das Gewicht der Semmel in einer Satzung geregelt. Durch den hohen Mehlpreis konnten die Bäcker jedoch kaum Gewinne erzielen. Im Jahr 1789 sandte daher die Bäckerinnung eine Abordnung zu Kaiser Joseph II., um eine freie Preisgestaltung für die Semmel zu erbitten. Der Kaiser war von der Handwerkskunst der Bäcker so angetan, dass er die Streichung der Semmel von der Satzung bewilligte und die Semmel fortan Kaisersemmel genannt wurde.

Wieder anderen Erzählungen zufolge, galt seit der Regierungszeit von Kaiser Franz Joseph I. von 1848 bis 1916 die Bezeichnung „Kaiser“ in Verbindung mit Speisen und Getränken bald als höchste Steigerung, womit man das Beste seiner Art bedachte.

Eine weitere mögliche Herkunft des Namens ist die Ableitung vom Italienischen „a la casa“ („nach Art des Hauses“).

Unabhängig vom unsicheren Namensursprung gab es die Kaisersemmel selber nachweislich schon am Hofe Maria Theresias im 18. Jahrhundert. Kaisersemmeln sind auf einem Gemälde des Hofmalers Martin van Meytens aus der Zeit zwischen 1760 und 1770 zu erkennen. Das Gemälde, welches sich in Schloss Schönbrunn befindet, stellt die Hoftafel in der Großen Antecamera der Wiener Hofburg dar.

Die Kaisersemmel bei der festlichen Hoftafel in Wien. Martin van Meytens, nach 1760.
Die Kaisersemmel bei der festlichen Hoftafel in Wien. Martin van Meytens, nach 1760.

Eingefrohrene und wieder aufgetaute Tafelbrötchen erkennt man übrigens daran, dass die Kruste bei leichtem Druck nicht nur leicht aufreißt, sondern auch abblättert. Bei uns gibt es natürlich nur frische Brötchen!

Wenn das Brötchen doch einmal “alt” wird, eignet es sich hervorragend zum Herstellen von Brösele, oder wie man auf Vornehmdeutsch sagt, Paniermehl. Damit veredeln selbst alte Wecken jedes noch so frische Schnitzel. Wohl bekomms.

Komposition

  • 100% Weizen

Weitere Zutaten

Wasser, Salz, Natursauerteig, Hefe

Allergene

Weizen
Wir sind eine klassische Handwerksbäckerei ohne getrennte Produktionsstraßen einer Backfabrik. Auch wenn wir sorgfältig arbeiten, können in allen Produkten Spuren auch weiterer Allergene nicht ausgeschlossen werden.

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